QiGong

Der bewusste und antwortungsvolle Umgang mit der Lebenskraft "Qi", lässt sich in der chinesischen Kultur viele tausend Jahre zurückverfolgen. Als einer der drei Säulen der traditionellen chinesischen Medizin findet QiGong auch bei uns zunehmend Beachtung, weil es dem Menschen in seiner Ganzheit und Verbundenheit mit seiner Umwelt begreift. Durch Atmung, Selbstmassagen, Wahrnehmungsübungen, Imaginationstechniken und sanfte fließende Körperbewegungen werden die Lebenskräfte aktiviert und harmoniesiert. Die bewusste Wahrnehmung der energetischen Zusammenhänge eröffnet die Möglichkeit, Aktionen auf körperliche aber auch geistiger Ebene neu zu organisieren. So geschieht die Einbindung der Prinzipien des QiGong in den Alltag nicht durch herrausragenden Übezeiten sondern das Handeln im Augenblick wird zu QiGong. Neben der medizinischen Ausrichtung wird auch in buddistisches daoistisches QiGong oder in seiner Anwendung in den Kampfkünsten unterschieden. Hier begegnet auch TaiChaiChuan. Da die Bewegungen der eigenen Befindlichkeit angepasst werden, kann QiGong unabhängig von Alter oder Gesundheit praktiziert werden. Im Beruf ist QiGong hervorragend zur Kurzregenation am Arbeitsplatz geeignet. Zudem fördert es die Nutzung des eigenen kreativen Potentials. Durch Schulungen in Betrieben lässt sich die Krankenstatistik verbessern und die Motivation der Mitarbeiter erhöhen. In der Schule wird die Konzentration und Lernfähigkeit verbessert. Die Übungen können aber auch nach einem langen Tag in einer entspannenden Atmosphäre ohne Leistungsanspruch praktiziert werden.